SimCar
SimCar ist eine komplexe Lernumgebung, die für Studierende der Fachrichtungen Wirtschaftsingenieurwesen und Logistik entwickelt wurde, um realistische Produktionssysteme zu erleben und zu managen. Die SimCar-Fabrik produziert drei Automodelle – Rennwagen, Quad und Go-Kart – mit insgesamt 327 möglichen Produktvarianten.

Das Produktionssystem besteht aus einer Hauptmontagelinie mit fünf Arbeitsstationen und zwei Vormontagebereichen mit jeweils vier Arbeitsstationen. Ein Vormontagebereich ist für die Produktion eines einzelnen Just-in-Sequence-Moduls (JIS) vorgesehen, während der andere flexibel konfigurierbar ist und jedes andere Modul produzieren kann. Ein Lager hält SKUs vor, versorgt die Arbeitsstationen mit Material und bildet somit das Rückgrat der internen Logistik. Logisch und räumlich von der SimCar-Fabrik getrennt, liefert ein Zulieferer Komponenten, indem er zuvor von SimCar gelieferte Produkte zerlegt und so einen geschlossenen Materialfluss ermöglicht.
AufgabenstellungSie sind ein Projektteam, das für die Planung des SimCar-Betriebs, die Konfiguration des Produktionssystems, die Gestaltung der intralogistischen Prozesse und die Integration des Lieferanten in die SimCar-Fabrik verantwortlich ist. Das SimCar-System muss innerhalb eines Semesters in Betrieb genommen werden. Am Ende des Projekts muss das Team nachweisen, dass die Fabrik voll funktionsfähig ist und stabil läuft. Der Vorstand erwartet, dass die SimCar-Fabrik die Produktionsleistung und Produktqualität maximiert, gleichzeitig Personal- und Lagerkosten minimiert und gemäß den relevanten Industriestandards arbeitet. Das Projektteam berichtet dem Vorstand in wöchentlichen Meetings über den Fortschritt.
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User StoryAls… Studierende(r) der Logistik oder des Wirtschafts-ingenieurwesens und als Mitglied eines Projektteams Möchte ich… eine ausgewogen getaktete, Multi-Modell-Endmontagelinie mit integrierten JIT-/JIS-Vormontageprozessen auslegen, implementieren und betreiben, Damit ich…verstehen kann, wie reale industrielle Produktionssysteme geplant und optimiert werden, welche Auswirkungen Variantenvielfalt und Prozessschwankungen auf Materialfluss und Kapazitäten haben und wie sich definierte Leistungsziele – maximale Ausbringung, minimale Bestände und effizienter Personaleinsatz – erreichen lassen. |
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