Projekte



In Industrie und Handel zieht  die Digitalisierung mehr und mehr ein. Unternehmen, welche Internet-Bestellungen schnell und effizient abwickeln können, haben einen eindeutigen Vorteil - insbesondere in Zeiten, in denen auch der B2C Sektor immer mehr auf den Versand von Verbrauchsgütern durch breit aufgestellte Logistikunternehmen setzt. Als Teil der „Internet of Things“-Technologie steht der Begriff Industrie 4.0 oder Smart Factory für die 4. industrielle Revolution und beschreibt die umfassende Digitalisierung der industriellen Produktion und Logistik. Ein zentraler Aspekt ist das „Top Floor to Shop Floor”-Konzept, bei dem die Integration der sogenannten End-to-End Geschäftsprozesse über die ERP Ebene bis in die Beschaffung, die Produktion und den Versand reicht. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die „vertikale Integration“ von Systemen des Shop-Floors mit dem Warenwirtschafts-oder ERP-System, um die Prozesse digital und ohne Medienbrüche über alle Ebenen der IT durchzuführen. Die GPIO Solutions GmbH bietet Assemble by Light®, Pick-by-Light  und Put-by-Light Lösungen an, mit deren Hilfe eine die Warenkommissionierung und Fertigung einfacher gestaltet werden kann. In derartigen Systemen werden die Lagerfachkräfte mittels einer optischen Benutzerführung bei der Ein- und der Auslagerung von Artikeln sowie beim Fertigungsprozess (Assemble) geführt und unterstützt. Im Zuge der Kooperation wurden beispielhafte Assemble by Light®  und Pick-by-Light  Prozesse definiert. Dabei wurden die Prozesse mittels unterschiedlicher Technologie-Komponenten umgesetzt. Die Schnittstelle zwischen dem System von GPIO Solutions und SAP S/4HANA wurde auf betriebswirtschaftlicher Ebene festgelegt und Folgeaktivitäten im SAP S/4HANA definiert. Die implementierten Systemumgebungen wurden im Betrieb genommen und ein entsprechendes Benutzerhandbuch sowie eine Systemdokumentation mit substantiellen Vorschlägen zur Weiterentwicklung der Systemlandschaft erstellt.

Kooperationspartner: GPIO Solutions
Projektleitung: Jan Senner

Als Teil der „Internet of Things“ Technologie steht der Begriff Industrie 4.0 oder Smart Factory für die 4. industrielle Revolution und beschreibt die umfassende Digitalisierung der industriellen Produktion.
Zentrale Aspekte sind das „Top Floor to Shop Floor” sowie das „Shop Floor to Top Floor“ Konzept bei denen eine bidirektionale Integration der sogenannten End-to-End Geschäftsprozesse zwischen der ERP Ebene und der Fertigungsebene implementiert wird.
Im Rahmen eines Projektseminars konnte das ERP/SAP-Labor in Zusammenarbeit mit dem Projektteam der c-Factory um Herrn Prof. Dr.-Ing. Bunsen einen ersten Entwurf für die Implementierung einer Smart Factory realisieren. Die Studenten konnten die wichtigsten Geschäftsprozesse und Stammdaten für eine Anbindung der c-factory an eine SAP ERP System identifizieren und dokumentieren. Im nächsten Schritt wurden die benötigten Objekte der Fertigungsumgebung der c-factory (Shop Floor) im SAP ERP in Form von Stammdaten, wie Arbeitsplätzen, Kostenstellen, Leistungsarten, etc. abgebildet.  Das Produkt der c-factory, ein Modell eines Pick-ups, und seine einzelnen Baugruppen und Komponenten wurden im SAP ERP mittels verschiedener Materialarten und Stücklisten, sowie den entsprechenden Arbeitsplänen erfasst. Eine besondere Herausforderung stellten dabei, die verschiedenen Konfigurationsvarianten des Pick-ups dar. Final wurden die Geschäftsprozesse der c-factory in den Bereichen Materialwirtschaft, Vertrieb und Produktion im SAP ERP System (Top Floor) implementiert und getestet. Im Ausblick des Projektseminars konnten wichtige Integrationspunkte mit einem Anbindungskonzept ausgearbeitet werden.
Mit diesem Projektseminar konnte für das c-factory Projekt zusammen mit dem ERP/SAP-Labor ein guter Schritt in Richtung Industrie 4.0 Implementierung mit SAP ERP gemacht werden. Und es geht weiter …

Projektleitung: Jan Senner